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Die Infineon Technologies AG eröffnet heute unter dem Motto „Ready for Mission Future“ offiziell ihre neue High-Tech-Chipfabrik für Leistungselektronik auf 300- Millimeter-Dünnwafern am Standort Villach, Österreich. Mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro setzt der Halbleiterkonzern damit eines der größten Investitionsprojekte in der Mikroelektronikbranche in Europa um. Die globale Situation am Chipmarkt zeigt deutlich, wie wichtig Investitionen in innovative Schlüsseltechnologien für die Zukunft sind. Die Mikroelektronik ist heute die dominante Schlüsseltechnologie, auf der alle anderen Entwicklungen, Systeme und Technologien im Bereich Digitalisierung basieren. Mit dem Ausbau seiner Produktionsstätten setzt Infineon einen industriepolitischen Meilenstein in Hinblick auf die Versorgungssicherheit für die europäische Industrie wie auch insgesamt für den globalen Markt. Die Fabrik wurde nach drei Jahren Vorbereitungs- und Bauzeit Anfang August drei Monate früher als zunächst geplant in Betrieb genommen. Die ersten Wafer verlassen noch diese Woche das Villacher Werk. Die Chips decken in der ersten Ausbaustufe vor allem die Nachfrage der Automobilindustrie, im Bereich von Rechenzentren und der erneuerbaren Energiegewinnung aus Solar- und Windkraft. Der Infineon-Konzern verfügt mit der neuen Fabrik über ein zusätzliches Umsatzpotenzial von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr.

www.infineon.com

HID Global ist der weltweit erste Anbieter von Ticketing-Lösungen mit einem Software-Development-Kit (SDK), das vollständig nach den Calypso-HCE-Standards für sicheres und bequemes mobiles Ticketing auf Smartphones zertifiziert ist. Die Zertifizierung legt fest, wie die in der virtuellen Brieftasche des Mobilgeräts gespeicherten Fahrscheindaten geschützt werden können. Damit hilft die Lösung Verkehrsbetrieben bei der effektiven Betrugsbekämpfung, indem sie verhindert, dass Fahrscheine dupliziert, übertragen oder verändert werden können. "Die Vorreiterrolle bei der Erlangung dieser Zertifizierung unterstreicht HIDs langjähriges Engagement für einen Security-by-Design-Ansatz bei der Entwicklung vertrauenswürdiger Identitätslösungen für unsere Kunden", sagt Cesare Paciello, Vice President, Events & Mobility Solutions bei HID Global. "Das HID SOMA Atlas 4Digital SDK bietet nicht nur fortschrittliche Sicherheit zum Schutz vor Klonen, Abhören und anderen Cyberbedrohungen, sondern ermöglicht auch ein einfacheres und effizienteres mobiles Ticketing."

www.hidglobal.com

Loftware, Inc. richtet sich strategisch neu aus. Der neue Markenauftritt festigt den Zusammenschluss von Loftware und NiceLabel, einem führenden Entwickler von Etikettenmanagement-Systemen, unter dem Dach von Loftware Anfang 2021 zu einer integrierten globalen Marke. Der Re-Brand erfolgt nach einem erfolgreichen Jahr für beide Unternehmen, in dem ein Rekordwachstum bei den Kundenumsätzen und -einsätzen zu verzeichnen war. Das gesamte Produktportfolio wird künftig unter der Unternehmensmarke Loftware zusammengefasst, wobei die NiceLabel-Lösungen ihren Markennamen behalten. Eine gemeinsame Website verdeutlicht die neue Marke, Vision und Organisation und bietet eine Mischung aus Produkt- und Unternehmensinformationen, Produktressourcen einschließlich Downloads sowie ein Partnerportal mit Schulungsressourcen. Für Kunden und Partner bietet sich so auch eine Fülle an Informationen über den innovativen und erfolgreichen Einsatz von Etikettierungslösungen und das Artwork Management.

www.loftware.com.

Die J. Rettenmaier & Söhne GmbH & Co KG, Spezialist für Pflanzenfaser-Technologien mit Sitz im baden-württembergischen Rosenberg, hat den Intralogistik-Systemintegrator mit der Modernisierung und Erweiterung seines Logistikzentrums betraut. Das Auftragsvolumen beträgt rund 6,8 Millionen Euro – damit handelt es sich um das größte Retrofit-Projekt in der Geschichte der Stuttgarter. Um das anhaltende Wachstum des Unternehmens weiterhin stemmen zu können und sich technisch für die Zukunft zu rüsten, entschied sich Rettenmaier zu einem umfassenden logistischen Retrofit. Gemeinsam mit dem langjährigen Partner viastore entstand ein Konzept, im Zuge dessen unter anderem das bestehende Hochregallager um zwei Gassen erweitert und das fünfgassige Lager um etwa 50 Meter verlängert werden. Das Ergebnis sind zusätzliche Kapazitäten, um den wachsenden Bedarf an Lagerplatz zu decken. Die dazugehörige Fördertechnik passt viastore ebenfalls an die neuen Gegebenheiten an. Darüber hinaus erhält das Logistikzentrum ein Software-Upgrade: Das bestehende Warehouse Management System (WMS) viadat 7.0, das bereits seit 2010 die Prozesse zwischen Ein- und Auslagerung zuverlässig steuert und verwaltet, wird durch die neueste Version viadat 9 ersetzt.

www.viastore.com

Der GS1 Digital Link macht es möglich, dass mit standardisierten Informationen jedes einzelne Bauteil identifiziert werden kann. Die standardisierte Artikelnummer (GTIN) bildet gemeinsam mit einer Seriennummer die eineindeutige Identität, die in Form eines QR-Codes oder RFID-Tags direkt auf dem Bauteil codiert, erfasst und vielseitig weiterverarbeitet werden kann. In der Praxis passiert folgendes: Der Code auf einem neuen Bauteil wird gescannt und der GS1 Digital Link ausgelesen. Die enthaltene GTIN und Seriennummer machen es eineindeutig identifizierbar. Das Objekt wird erfasst und im hauseigenen ERP System angelegt. Der entsprechende Datensatz kann jederzeit ergänzt werden, Wartungen und Instandhaltungen sind einfach und schnell zu dokumentieren. Der GS1 Digital Link steht für standardisierte Identifikation gemäß DIN Spec 91406 in verfahrenstechnischen Anlagen. Beispielsweise in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Chemieindustrie fordern Anlagenbetreiber ihre Lieferanten aktiv dazu auf, gelieferte Bauteile gemäß vereinbarter Vorgaben zu kennzeichnen. Von namhaften Chemiekonzernen maßgeblich mitentwickelt, legt die DIN Spec 91406 fest, wie Anlagenkomponenten identifiziert und gekennzeichnet werden sollen. Schnellere Wartungs- und Instandhaltungsprozesse ergeben sich.

 

www.gs1.de

Dachser, DB Schenker, duisport und Rhenus haben in Berlin die Open Logistics Foundation gegründet. Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist der Aufbau einer europäischen Open-Source-Community mit dem Ziel, die Digitalisierung in Logistik und Supply Chain Management auf der Basis von Open Source voranzutreiben und logistische Prozesse durch De-facto-Standards zu vereinheitlichen. Eine derartige Technologieinitiative ist bis dato nicht nur einmalig in der Logistik, die Stiftungsgründer nehmen damit auch eine Vorreiterrolle beim Zukunftsthema Open Source ein. Kern der Stiftungsarbeit ist der Betrieb des so genannten Open Logistics Repository, einer technischen Plattform, auf der Soft- und Hardware, Schnittstellen, Referenzimplementierungen und Komponenten open source unter einer freien Lizenz (permissive license) zur Verfügung stehen. Um eine breite Akzeptanz innerhalb der Logistik zu fördern, werden alle Tools und Komponenten kostenfrei und ohne Einschränkung für kommerzielle Anwendungen verwendbar sein. Unternehmen können diese dazu nutzen, um beispielsweise eigene Plattformen zu erweitern oder neue Produkte und Geschäftsmodelle schneller aufzusetzen. Der Open-Source-Ansatz garantiert hierbei einen offenen Standard für die Digitalisierung logistischer Prozesse und bietet gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität für individuelle Anpassungen. Unternehmen, die Open Source einsetzen, sind meist produktiver, haben geringere Kosten und vermeiden die Bindung an proprietäre Software. Von Vorteil ist außerdem, dass es sich nicht um isolierte Softwarelösungen handelt, sondern alle Komponenten untereinander kompatibel sind, was eine digitale Vernetzung über die Unternehmensgrenzen hinaus erleichtert.

www.openlogisticsfoundation.org

Uniter wurde vor über 25 Jahren von Charly L. Conde in Spanien, gegründet. Das Unternehmen ist ein Full-Service-Hersteller von Bekleidungsetiketten mit eigenen Produktionsstätten in Spanien, Portugal, Marokko, der Türkei und China. Das Unternehmen beschäftigt rund 380 Mitarbeiter, die für mehr als 45 Länder und über 1.000 Kunden tätig sind. Die starke Position von Uniter im wichtigen iberischen Bekleidungseinzelhandelsmarkt in Verbindung mit den erstklassigen globalen Fertigungsstandorten und der RFID-Erfahrung von Checkpoint Systems ist eine hervorragende Kombination. Charly L. Conde, Gründer von Uniter, wird das Unternehmen zusammen mit seinem erfolgreichen Team weiterführen. „Der Zusammenschluss mit Checkpoint Systems ist eine großartige Nachricht, die uns helfen wird, das künftige Wachstum des Unternehmens in Verbindung mit einem der weltweit führenden Unternehmen im Etiketten- und RFID-Geschäft voranzutreiben. Dadurch können wir neue Märkte und Geschäftsbereiche erschließen und unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio erweitern“, Charly L. Conde, CEO und Gründer von Uniter.

www.checkpointsystems.com

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine rund 450 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung im zweiten Quartal. Laut eigenen Angaben erwirtschaftete die Branche im zweiten Quartal einen Umsatz von plus minus null Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Umsatz aufholen konnten die kleinen bis mittelgroßen Unternehmen (KMU) im zweiten Quartal deutlich besser als die großen Unternehmen der Branche. Daher sind die Erwartungen der kleinen bis mittelgroßen AMA Mitglieder etwas optimistischer als die der größeren Mitglieder. Insgesamt rechnet die Branche für das dritte Quartal mit einem positiven Wachstum von vier Prozent. Kurzarbeit gibt es nur noch bei den KMU der Branche und betrifft überwiegend die Lieferanten in die Zielmärkte: Maschinenbau, Sensorik und Messtechnik sowie die Automobil- und Elektrobranche. Wenig bis gar nicht betroffen sind Lieferanten in der Medizintechnik und Energiewirtschaft. Das unterfüttern überdurchschnittliche Auftragseingänge für die Lieferanten der Medizintechnik. Ebenfalls gut entwickelt sich der Absatzmarkt Aerospace. Unterdurchschnittliche Ergebnisse melden die Zulieferer in die Sensorik und Messtechnik.

www.ama-sensorik.de

Eine Welt, in der Akkus nicht mehr aufgeladen oder ausgetauscht werden müssen - das ist kein bloßer Wunschtraum, sondern bereits konkreter Gegenstand aktueller Forschung und Entwicklung. Ericsson und das MIT Research Laboratory of Electronics (RLE) forschen gemeinsam am Aufbau einer neuen Netzstruktur, die völlig neue Anwendungen im 5G- und 6G-Netz möglich machen könnte. Ein Schwerpunkt der Forschung widmet sich den Mobilfunknetzen, die eine Vielzahl an Sensoren und andere kleine Geräte um uns herum verbinden. In der Ära der Null-Energie-Geräte könnten diese Herausforderung gelöst werden. Denn diese Anwendungen gewinnen die erforderliche Energie aus der Umgebung - aus Vibrationen, Licht, Temperaturunterschieden und sogar aus den Hochfrequenzwellen selbst und sind damit unabhängig vom Batteriebetrieb. Das ist ein Modell, das beispielsweise bei der Nachverfolgung von Paketen in einem Lagerhaus Anwendung finden könnte. Kostengünstige, energiefreie Geräte, die möglicherweise unmittelbar auf die Kartons ausgedruckt sind, werden so überwacht und liefern sogar Informationen, beispielsweise über die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit innerhalb des Kartons. Möglichkeiten, die ein passiver Strichcode nicht bieten kann. Miniaturisierte, kostengünstige und energiesparende Null-Energie-Geräte könnten auch grundsätzlich in der Umweltüberwachung zum Einsatz kommen, um Faktoren wie Umweltverschmutzung, das Wetter oder sogar auch das Auftreten von Krankheiten zu überwachen.

www.ericsson.com/5G

Die Elatec GmbH tritt der OSPT (Open Standard for Public Transportation) Alliance bei. Die globale Branchenorganisation setzt sich vor allem für hochsichere, interoperable und flexible Mobilitätslösungen im öffentlichen Personenverkehr ein. Die Ablösung proprietärer Systeme soll die digitale Transformation beschleunigen und Innovationen ermöglichen. Im Rahmen der Partnerschaft werden die wegweisenden Multifrequenz-Lese-/Schreibgeräte von Elatec künftig zusätzlich den offenen Standard CIPURSE der OSPT unterstützen. Mit über 100 Mitgliedsunternehmen entwickelt die OSPT zukunftsfähige Mobilitätsdienste im Transit- und Ticketing-Bereich, aber auch darüber hinaus. Basis für alle technischen Entwicklungen ist der von der OSPT festgelegte offene Standard CIPURSE. Als aktiver Treiber der digitalen Transformation teilt Elatec die Vision der OSPT von effizienteren, innovativen Dienstleistungen. Elatec wird ihre leistungsstarken Multifrequenz-Lesegeräte daher so ausrüsten, dass sie für alle CIPURSE-Anwendungen einsetzbar sind. Neben CIPURSE unterstützen die Geräte zudem zahlreiche weitere weltweit gängige Transpondertechnologien und bieten damit ein Maximum an Flexibilität. Um ein besonders hohes Level an Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten, können die Elatec Lesegeräte mit einem SAM (Secure Access Modules) Modul kombiniert werden. Die zusätzliche Komponente ermöglicht eine End-to-End-Verschlüsselung und macht so den Authentifizierungsprozess eines Fahrgastes noch sicherer.

www.elatec.com

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