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Der Markt für Standortdienste auf Basis von Bluetooth wächst exponentiell und großflächige Geräte-Netzwerke bedienen die Nachfrage nach Lösungen zur Gebäudeautomation. Gleichzeitig verzeichnen klassische Bluetooth-Anwendungsgebiete wie Audio-Streaming und Datenübertragung weiterhin starkes Wachstum. Zu diesen Prognosen kommt das Marktforschungsunternehmen ABI Research im nun veröffentlichten Bluetooth Market Update 2019 und gibt einen Ausblick auf die Marktentwicklung von Bluetooth-Lösungen in den nächsten fünf Jahren.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 43 Prozent sind Standortdienste der am schnellsten wachsende Lösungsbereich von Bluetooth. Nach den Prognosen von ABI Research werden im Jahr 2023 300 Millionen Bluetooth-Tags ausgeliefert. Die Technologie ermöglicht leistungsstarke und kostengünstige Indoor-Positionierungs- und Ortungslösungen, wie Navigation, Anlagen- und Objektverfolgung. Bluetooth-basierte Standortdienste lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Näherungslösungen und Positionierungssysteme. Näherungslösungen ermöglichen Objektsuche und Point-of-Interest (PoI)-Informationslösungen. Positionierungssysteme wiederum bestimmen den physischen Standort von technischen Geräten und Artikeln im professionellen Umfeld beispielsweise in der Lagerlogistik.

Die Mesh Vernetzung über Bluetooth ermöglicht großflächige Geräte-Netzwerke, die Dutzende, Hunderte oder gar Tausende Geräte in Smart Cities, intelligenten Gebäuden und Fabriken auf der ganzen Welt steuern, überwachen und automatisieren. 2023 werden voraussichtlich mehr als 360 Millionen Geräte für solche großflächigen Netzwerke ausgeliefert.

www.bluetooth.com

Mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum im finnischen Tampere baut Scandit seine führende Rolle bei Mobile Computer Vision und Augmented Reality für Unternehmensanwendungen weiter aus. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Einrichtungen am Hauptsitz in Zürich, Warschau, London, Boston und San Francisco betreibt Scandit unterstützt von Scandit-Investoren wie GV (ehemals Google Ventures), NGP Capital und Atomico, ab sofort ein weiteres Forschungs- und Entwicklungszentrum im Tampere, Finnland. Das Unternehmen hat sich aus zwei Gründen für diesen Standort entschieden: Erstens kann es damit auf die vorhandene Infrastruktur und gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen: Tampere ist seit den 1990er-Jahren für die Mobilfunkindustrie ein Leuchtturm der Innovation und eng mit den Innovationen von Nokia bei Kameras und Bildverarbeitung sowie der Universität Tampere mit ihrer langen Tradition bei der Signalverarbeitung verbunden. Viele hochqualifizierte Fachkräfte vor Ort verfügen über umfangreiche Erfahrungen bei der mobilen Kamera- und Imaging-Technologie. Zweitens hat Business Tampere, die Wirtschaftsförderungsagentur der Region Tampere, Scandit bei der Standortauswahl beraten und unterstützt.

www.scandit.de

Die Logopak Systeme GmbH & Co.KG hat einen neuen Geschäftsführer. Steffan Gold (55) leitet gemeinsam mit Dietrich Barsch die Geschäfte der weltweit tätigen Etikettierexperten aus Hartenholm bei Hamburg. Der Betriebswirt bringt 17 Jahre Erfahrung als Geschäftsführer in High Tech Unternehmen in den Branchen Maschinenbau und Messtechnik bei Logopak ein. Zuletzt war Steffan Gold bei der Trioptics GmbH tätig, dem Marktführer für optische Messtechnik im Bereich Consumer Electronics, Medizintechnik und Automotive.Der neue Logopak-Geschäftsführer hat seine Schwerpunkte in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Service. Entsprechend fokussiert sich der erfahrene Industrie-Manager auf diese Unternehmensbereiche von Logopak: Die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und die Erschließung vorhandener Marktpotentiale bilden den Kern der Aktivitäten. Die Kundenorientierung steht ebenso im Mittelpunkt wie die Erschließung neuer Branchen und Kunden. Die Weiterentwicklung des Produkt-, Software- und Service-Angebots sowie der Ausbau der internationalen Vertriebs- und Service-Organisation von Logopak runden das Maßnahmenpaket ab.

www.logopak.com

Um zukünftig den internationalen Markt noch gezielter zu bedienen und das erfolgreiche Exportgeschäft weiter auszubauen, besetzt Valérie Comandré seit 1. April 2019 die Position des Head of International Sales bei der ACD Elektronik GmbH im süddeutschen Achstetten. Frau Comandré verantwortet die strategische Ausrichtung des Export-Geschäfts außerhalb der DACH-Region, übernimmt die Vertriebsbetreuung und -steuerung der eigenen Standorte in Tschechien und in den USA, sowie die Betreuung der zahlreichen globalen Auslandspartner. Für ein gesundes nachhaltiges Wachstum und eine Konsolidierung der Marktanteile. Valérie Comandré ist seit mehr als 20 Jahren im internationalen Vertrieb tätig und besonders vertraut mit dem Aufbau von Vertriebsnetzen im Ausland. Zuvor war Valérie Comandré viele Jahre bei einem renommierten Hersteller von Reinigungsmaschinen in vergleichbarer Position, mit starkem Marketing-Fokus, tätig. Durch ihre jahrelange internationale Tätigkeit verfügt die gebürtige Französin außerdem über besonders hohe interkulturelle Kompetenzen und fühlt sich auf dem internationalen Parkett „Zuhause.“

www.acd-gruppe.de

Pioneering Mobility & Logistics, 26.-28. November 2019 in Frankfurt am Main

Die Hypermotion bietet als Plattform für Zukunftsthemen mit Fokus auf intelligenten Systemen und Lösungen für Mobilität, Verkehr, Logistik und digitale Infrastruktur einen innovativen Veranstaltungsmix für die Mobility- und Logistik-Szene. Die Veranstaltung, die dieses Jahr zum dritten Mal stattfindet, bringt Anbieter und Anwender zusammen, die neue Standards setzen für die Mobilität von morgen. Networking über Verkehrsträger und Systemgrenzen hinweg ist das oberste Ziel. Gesucht werden die Schnittstellen von Mobilität und Logistik. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie verändern sich die Verkehrs- und Transportsysteme durch Digitalisierung und Dekarbonisierung? Wie können Logistik- und Mobilitätsketten in Smart und Digital Regions individuell und intermodal gestaltet werden?

Sieben miteinander vernetzte Themenbereiche stehen auf der Agenda: Smart & Digital Regions, Data Analytics & Security, Digital & Urban Logistics, Hypermodality (intermodal, multinational, digital), Sustainability, Monitoring & Transparency, Connectivity. Das Teilnehmerspektrum reicht von großen Konzernen über mittelständische Unternehmen und Start-ups bis zu Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Verbänden. Das Programm der Hypermotion mit Ausstellung, Konferenzen, Pitches, Workshops und Talks bietet zahlreiche Möglichkeiten, um sich mit Experten, Start-ups, künftigen Innovatoren und etablierten Unternehmen auszutauschen und zu vernetzen. Die EXCHAiNGE ist erneut Bestandteil der Hypermotion 2019 und ein separat buchbares Event.

www.hypermotion-frankfurt.messefrankfurt.com

 

Mit einer großen Festveranstaltung hat die HARTING Technologiegruppe ihr European Distribution Center (EDC) in Espelkamp offiziell in Betrieb genommen. Hier sollen täglich bis zu 20.000 Auftragspositionen bearbeitet und Waren noch am Tag der Bestellung an die Kunden versandt werden. Das Logistikzentrum EDC ist mit Kosten von rund 45 Mio. Euro die größte Einzelinvestition in der 74-jährigen Geschichte von HARTING. Im EDC können täglich rund 10.000 Pakete zu Kunden und Niederlassungen in aller Welt verschickt werden. Das 20 Meter hohe Regallager hat Platz für 7.000 Paletten und 120.000 Behälter. Verlegt wurden 100 Kilometer IT-Kabel, 40 Kilometer Sprinklerleitungen und installiert wurde Behälter-Fördertechnik mit einer Gesamtlänge von 1.000 Metern. 2.000 Behälter können binnen einer Stunde ein- und ausgelagert werden. Technische Highlights sind die hochautomatisierte Kommissionierung und der Lagerbereich, der entsprechend der jeweiligen Auftragslast und Kapazität optimal gesteuert und effizient ausgeschöpft wird. HARTING Technologie ist schon bei der Zufahrt im Einsatz, erkennt herannahende Fahrzeuge und entscheidet über die Schrankenöffnung. Für die korrekte Platzierung und Verladung der Paletten sorgt RFID-Technologie. Ein fahrerloses Transportsystem übernimmt den Warenverkehr zwischen den Hallen und findet eigenständig den optimalen Weg. Die hochflexible Logistik des EDC macht zudem eine schnelle Reaktion auf veränderte wirtschaftliche oder politische Rahmenbedingungen, etwa Handelshindernisse, möglich.

www.HARTING.com

6 River Systems, Inc., Anbieter des weltweit einzigen mobilen kollaborativen Roboter “Chuck”, der die Kommissionierer durch ihre Arbeit führt, hat kürzlich angekündigt, dass Jürgen Heim die Stelle des Sales Direktor für Europa übernommen hat. Heim blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Service für verschiedene globale Unternehmen zurück und wird die ambitionierten Wachstumspläne seitens 6RS für den Europäischen Markt anführen. „Wir freuen uns sehr, mit Jürgen Heim einen sehr erfahren Kollegen gewonnen zu haben, welcher uns durch sein großes internationales Netzwerk helfen wird, unsere Präsenz in Europa auszubauen, mit dem Ziel vielen Unternehmen bei der Lösung zur Optimierung ihre Lagerautomatisierung zu unterstützen,“ sagt Chris Lingamfelter, der Vizepräsident für Vertrieb bei 6RS, zur Einstellung von Heim. „Mit Jürgen an unserer Seite können wir nun den europäischen Kunden eine intelligente und anpassungsfähige Alternative zur traditionellen Lagerautomatisierung, die in der Regel komplex und finanziell riskant ist sowie hohe Planungs-, Installations- und Wartungskosten verursacht, anbieten.”

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team von 6RS und auf die erfolgreiche Vermarktung der einzigartigen, innovativen und kollaborativen Roboter Lösung auf dem europäischen Markt,“ sagte Heim. „Es besteht eine hohe Nachfrage aus allen Industrien nach einer weiteren Automatisierung der Logistikprozesse, welche die Lösung seitens 6RS bietet. Unser gemeinsames Ziel ist es, 6RS zum unangefochtenen Marktführer in Bezug auf Volumen, Qualität und Technologie für Lagerautomatisierung zu machen.“

www.6river.com

Der internationale Anbieter von Intralogistik-Systemen, -Software und -Services viastore GROUP mit Sitz in Stuttgart erweitert seine Geschäftsführung. Neu an Bord ist Anja Zschernig, die jetzt die Verantwortung als CFO übernommen hat: „Ich freue mich, dass wir mit Anja Zschernig eine erfahrene Führungspersönlichkeit gefunden haben, die unsere Werte teilt und hervorragend in unser Team passt", sagt viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle. Die studierte Betriebswirtin ist seit mehr als 15 Jahren in Führungspositionen tätig, in den vergangenen neun Jahren zunächst als kaufmännische Leiterin und später als kaufmännische Geschäftsführerin der Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG in Karlsbad. Ihr Ziel ist es, die Grundlagen für das weiterhin erfolgreiche internationale Wachstum des Intralogistik-Experten auszubauen. „Die Voraussetzungen dafür sind bei viastore als Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen sehr gut", erklärt Anja Zschernig. Die viastore GROUP ist ein internationaler Anbieter von Intralogistik-Systemen und Intralogistik-Software. Die viastore SYSTEMS fokussiert sich auf die Planung, die Implementierung und die permanente Verbesserung von automatischen Lagern und Materialfluss-Anlagen.

www.viastore.com

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 450 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem erfolgreichen Vorjahresergebnis mit zehn Prozent Umsatzwachstum schwächelt die Branche im ersten Quartal 2019 und weist ein Minus von einem Prozent aus, verglichen mit dem Vorquartal. Die Auftragseingänge zeigen sich stabil mit einem Plus von einem Prozent, verglichen zum Vorquartal. Damit bekommt die Branche der Sensorik und Messtechnik die Ausläufer des schwachen Starts der deutschen Industrie zu spüren. Als Exportweltmeister wirken sich Handelskonflikte und die sich daraus ergebenden Verunsicherung insbesondere auf den deutschen Maschinenbau und die Automobilwirtschaft negativ aus. Das Wirtschaftsministerium geht derzeit von einer weiterhin gedämpften Auftragslage der Industriekonjunktur in den kommenden Monaten aus.

Web: www.ama-sensorik.de

Der Karlsruher Hersteller von Etikettendruckern, Systemen für automatisierte Etikettierung und Beschriftungslasern gehört bei der 26. Ausgabe des bundesweiten Innovationswettbewerbs TOP 100 zu den Besten. Im unabhängigen Auswahlverfahren überzeugten die Jury insbesondere das innovationsfördernde Top-Management und der Innovationserfolg. Alexander Bardutzky nennt Innovationsfähigkeit als Grundvoraussetzung für jegliche Weiterentwicklung. „Über den Erfolg einer Neuerung entscheiden dann die Kreativität sowie die Unterstützung und Akzeptanz aller daran Beteiligten“, so Bardutzky. Er leitet das Familienunternehmen seit zehn Jahren gemeinsam mit seinem Vater Klaus, dem Gründer von cab. Klaus Bardutzky ist bis heute eine Schlüsselfigur bei der Entwicklung der Produkte, Alexander Bardutzky ist für deren Vertrieb, das Marketing sowie das Personal- und Rechnungswesen verantwortlich. Das Unternehmen wächst stetig. Derzeit sind insgesamt 400 Mitarbeiter für cab tätig, 160 davon am Firmensitz im Technologiepark Karlsruhe, dem Standort für Hightech-Unternehmen. Hinzu kommen 820 Vertriebs- und Servicepartner weltweit. Knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes entfällt derzeit auf weiterentwickelte Produktgenerationen und ein Fünftel auf Neuheiten wie zuletzt das Etikettiergerät IXOR oder den Beschriftungslaser XENO.

www.cab.de

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