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Die Bandbreite der Einreichungen zur „OE-A Competition“ 2024 war groß: von energieautarken Sensoren für Reifen über Muskelsensoren für Exoskelette bis hin zu komplett gedruckten, flexiblen Leiterplatten. Unternehmen und Institute aus aller Welt haben ihre neuesten Produkte und Projekte aus dem Bereich der flexiblen, organischen und gedruckten Elektronik für den OE-A Wettbewerb 2024 eingereicht. Der Wettbewerb wird jährlich von der OE-A ausgeschrieben. Die vier besten Projekte wurden auf der LOPEC, der internationalen Fachmesse und Konferenz für flexible, organische und gedruckte Elektronik, die Anfang März in München stattfand, ausgezeichnet. Eine Jury, bestehend aus Vertretern internationaler Unternehmen und Institute, bewertete die 16 Einreichungen in drei Kategorien. Auch die Besucher der LOPEC konnten abstimmen. Am OE-A-Stand, dort wo alle Demonstratoren ausgestellt wurden, konnten die Besucher ihren Favoriten in der Kategorie "Public Choice Award" wählen.

Der Wettbewerb fordert die Industrie der gedruckten Elektronik jedes Jahr aufs Neue heraus, ihre neuesten und vielversprechendsten Ideen und Produkte einzusenden. Beim diesjährigen OE-A Wettbewerb wurden verschiedene Innovationen vorgestellt, die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen. Der nächste OE-A Wettbewerb startet im Juni. Die Wettbewerbsbeiträge werden auf der nächsten LOPEC vom 25. bis 27. Februar 2025 in München am OE-A Stand präsentiert.

OE-A (Organic and Printed Electronics Association)
www.oe-a.org

Die LogiMAT 2024, Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, verzeichnete nach drei erfolgreichen Messetagen Zuwächse und Spitzenwerte bei allen relevanten Kennzahlen. Mit insgesamt 67.420 Fachbesuchern (+ 8,1%) und 1.610 Ausstellern (+ 6%), die ihre neuesten Lösungen und Produktentwicklungen präsentierten, sowie über 120 innovativen Produktpremieren war die Messe ein voller Erfolg. Die Nettoausstellungsfläche konnte sogar um 2.000 Quadratmeter auf insgesamt 67.000 Quadratmeter erweitert werden und insgesamt 101.649 Personen besuchten an den drei Messetagen das Messegelände.

Die zehn Messehallen des Stuttgarter Messegeländes waren bereits im Vorfeld komplett ausgebucht und auf den zur Verfügung stehenden 125.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsfläche präsentierten führende Unternehmen aus 40 Ländern ihre neuesten Entwicklungen und Lösungen für effiziente Prozesse in der Intralogistik. Rund 150 Unternehmen gaben ihr Debüt auf der LogiMAT und das Fachpublikum, das sich zu 52 Prozent aus Industrievertretern und zu 16 Prozent aus dem Groß- und Einzelhandel zusammensetzte, zeigte sich zu 57 Prozent als Entscheider vor Ort.

Auf der LogiMAT 2024 hat eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten drei Mal den Preis „BEST PRODUCT“ vergeben. In der Kategorie „Kommissionier-, Förder-, Hebe-, Lagertechnik“ ging der Preis an das slowakische Unternehmen Brightpick / Photoneo s.r.o. für den Brightpick Autopicker. In der Kategorie „Identifikation, Verpackungs- und Verladetechnik, Ladungssicherung“ ging der Preis an das Unternehmen CMC Packaging Automation S.p.A aus Italien. Ausgezeichnet wurde die Maschine CMC CartonWrap DUO. In der Kategorie „Software, Kommunikation, IT“ ging der Preis an das deutsche Unternehmen Logistics Reply GmbH für die erste bidirektionale Open AI-Sprachsteuerung für Warehouse Management Systeme LEApedia.

Auf der LogiMAT 2024 wurden in Halle 2 zahlreiche innovative Entwicklungen von Ausstellern aus der Auto-ID-Branche präsentiert. Neben zahlreichen Ausstellern aus der Auto-ID Industrie war auch die AIM-D mit ihren Mitgliedern auf dem Gemeinschaftsstand und dem Tracking & Tracing Theatre (T&TT) vertreten. Gegenüber dem T&TT hatte die ident einen eigenen Stand, auf dem das Leistungsprofil des Verlages erfolgreich präsentiert wurde. Gut besucht und ein voller Erfolg war auch das gemeinsame Expertenforum von AIM-D und ident auf der Fachmesse LogiMAT im Foyer Ost zum Thema „Auto-ID-Technologien als Enabling Technologies für Automatisierung und Digitalisierung in Materialfluss, Supply Chain und Logistik".

Die nächste LogiMAT in Stuttgart findet vom 11. bis 13. März 2025 statt und wird nach dem Erfolg der diesjährigen Veranstaltung wieder ein wichtiger Treffpunkt für die Intralogistik-Branche sein.

LogiMAT
www.LogiMAT.de

Logistik-Papst geht von Bord In den vergangenen Jahrzehnten hat Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel die Logistikbranche maßgeblich geprägt. Vom Internet der Dinge über die Shuttle Technologie bis zu smarten Devices und Roboterschwärmen hat er die technologische Weiterentwicklung der Logistik vorangetrieben und mit seinen weitsichtigen Ideen wie dem Digitalen Kontinuum, der Social Networked Industry und seiner KI-Forschung auf ein neues Level gehoben. Wie keinem Zweiten ist es ihm gelungen, Wissenschaft und Praxis erfolgreich miteinander zu verzahnen und gleichzeitig die Logistikforschung aufs Tablett der deutschen Wirtschaft und Politik zu bringen. Sein interdisziplinärer Ansatz schuf einen Logistikstandort, der seinesgleichen sucht. Zum 31. März 2024 hat Prof. ten Hompel das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML verlassen und geht in den Ruhestand.

Mehr als 20 Jahre war Prof. Michael ten Hompel geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML und Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Technischen Universität Dortmund. Zudem ist er seit 2022 Direktor des Lamarr-Instituts für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. In der Vergangenheit konnte er in besonderem Maße zur Weiterentwicklung und Innovationskraft des Wissenschafts- und Technologiestandorts Dortmund beitragen. Als Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leistete er einen wichtigen Beitrag zum Dialog und zur Strukturentwicklung der europäischen Logistiklandschaft.

Für seine herausragenden Beiträge für nachhaltige Veränderungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. 2023 hat der Bundespräsident ten Hompel für sein herausragendes Engagement im wissenschaftlichen Bereich mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Prof. ten Hompel steht dem Institut weiterhin beratend zur Seite und wird im Mai im Rahmen eines internen Beisammenseins des Fraunhofer IML gebührend verabschiedet. Zum 1. April 2024 wird Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim seine Nachfolge antreten.

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
www.iml.fraunhofer.de

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Ihr Leitthema „Energizing a Sustainable Industry“ bringt ausstellende Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zusammen, um Lösungen für die Produktion und Energieversorgung der Zukunft zu präsentieren. Zu den Top-Themen zählen Industrie 4.0/Manufacturing-X, Energie für die Industrie, Digitalisierung/Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen, CO2-neutrale Produktion sowie Wasserstoff und Brennstoffzellen. Konferenzen und Foren ergänzen das Programm. Die nächste Ausgabe wird vom 22. bis zum 26. April 2024 in Hannover ausgerichtet. Norwegen ist Partnerland.

Gerade unter den deutschen Wirtschaftsunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus gibt es viele, die über hoch spezialisiertes Branchenwissen und jahrzehntelange Forschungserfahrung verfügen. Dieses Wissen gilt es im Sinne der industriellen Sicherheit zu schützen, insbesondere vor dem Hintergrund der voraussichtlich im Herbst 2024 in nationales Recht umgesetzten NIS-2/CER-Richtlinie. Um die Aussteller und Besucher der HANNOVER MESSE über den aktuellen Stand der industriellen Sicherheit zu informieren, hat das Fraunhofer FOKUS zusammen mit der Deutschen Messe AG den „Industrial Security Circus“ entwickelt. Die Sonderschau in Halle 16 thematisiert verschiedene Aspekte der industriellen Sicherheit, von der OT- und IT-Sicherheit über die Sicherheit der Lieferkette bis hin zur physischen Sicherheit.

www.hannovermesse.de

Noch sind es knapp zwei Monate bis zur SENSOR+TEST, aber die Vorbereitungen, für die vom 11. bis 13. Juni 2024 in Nürnberg stattfindende Messe laufen auf Hochtouren. Erwartet werden zum Innovationsdialog 400 Aussteller aus dem In- und Ausland. Vor allem das Interesse internationaler Aussteller ist in diesem Jahr noch einmal gewachsen. Nach den traditionell immer starken Ausstellerzahlen aus dem Nachbarland Schweiz, haben vor allem britische und US-amerikanische Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt. „Nach dem Wegfall von Einreisebeschränkungen erwarten wir so viele Aussteller auch China wie noch nie und vor allem eine über 40-köpfige chinesische Besucherdelegation, die eine Woche in Deutschland zum Austausch verbringen wird“, freut sich Elena Schultz, Geschäftsführerin der AMA Service GmbH „Wir werden im Juni unsere Aussteller und Besucher wieder in den Messehallen der NürnbergMesse begrüßen. Nach aktuellem Stand erwarten wir in diesem Jahr 400 Aussteller in den Hallen 1 und 2. Damit wird die Messe weiter an Attraktivität gewinnen, auch durch die Erweiterung mit zahlreichen Highlights“, so Elena Schultz.

Das, das die SENSOR+TEST seit vielen Jahren auszeichnet, wird auch in diesem wieder durch ein hochkarätiges Vortragsforum begleitet. Dazu Elena Schultz: „Die Qualität ist durch die Prüfung der Einreichungen durch ein Fachgremium wieder sehr hoch, wovon vor allem die Besucher der Messe profitieren.“ So dürfen sich Interessierte auf ein attraktives Programm freuen. Auf dem Forum in Halle 1, das zentral in einen Meeting-Marktplatz eingebunden ist, präsentieren die Aussteller an allen drei Tagen neue Entwicklungen, Produkte und Anwendungsmöglichkeiten.“

www.sensor-test.de

AKTUELLES
Editorial
03 Vorwort von Thorsten Aha
News
06 Wissenswertes aus der Branche
Kommentar
27 Ohne QR Code wäre die automatische Identifikation nicht da, wo sie heute ist
54 Effiziente Druckerverwaltung: Produktivität, Transparenz und Nachhaltigkeit durch innovative Lösungen
Veranstaltungen
51 Messen und Kongresse

MAGAZIN
Titelstory
12 BRIDGE THE REALITY GAP
ivii iriis – für eine fehlerfreie Fertigung und Logistik
Kennzeichnung
15 Konfigurationslösungen minimieren Ausfallzeiten bei Einrichtung und Austausch von Industriedruckern
16 HERMA Etikettierer bei HSV Sondermaschinenbau
RFID
18 Modexpress optimiert Auftragsprüfung mit RFID-Technologie ZetesMedea
20 Digitalisierung in der Abfallwirtschaft
Logistiksysteme
22 Field Service Management Software
24 Neues Logistikzentrum für Sartorius Stedim Biotech
25 Frachthandling-Experten vertiefen langjährige Partnerschaft
26 Wearable Scanner ersetzen stationäre Arbeitsplätze

TECHNOLOGIE
Produkte
28 Technologische Neuheiten
Datenerfassung
36 Das neue Ident Gate System von SICK für mehr Transparenz
38 Jeder Braille-Punkt ist entscheidend
Kennzeichnung
40 Flexible Kennzeichnung durch neue Ideen
RFID
41 OE-A Geschäftsklimaumfrage – Gedruckte Elektronikindustrie bleibt positiv für 2024
42 IoT Lösungen für die nachhaltige Lieferkette
Digitalisierung
44 Kostensparendes Retrofitting: Modernisierung von Produktionsanlagen
46 Weniger Fehlteile dank smarter Visualisierung
Mobile-IT
48 Globaler High-Level Service für Mobile Devices von Pepperl+Fuchs
50 Edelstahl-IPCs für die hygienegerechte Lebensmittelproduktion

VERBAND
AIM-DEUTSCHLA ND e.V.
56 Verbandsnachrichten

SERVICE
59 ident Anbieterverzeichnis
66 Firmenindex
67 Impressum

LINK: ident Ausgabe 2-2024

Nach einer Bauzeit von weniger als zwei Jahren hat die MULTIVAC Group ihren neuen Produktionsstandort in Indien offiziell eröffnet. Der hochmoderne Gebäudekomplex für Vertrieb und Produktion mit einer Nutzfläche von 10.000 Quadratmetern wird Anfang 2024 in Betrieb genommen; das Investitionsvolumen betrug rund neun Millionen Euro. Anfangs werden rund 60 Mitarbeiter am Standort beschäftigt sein. Erklärtes Ziel ist die optimale Versorgung von Kunden in Indien, Sri Lanka und Bangladesh durch regionale Nähe und kürzere Lieferzeiten. Die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen für frische Lebensmittel steigt in Indien, Sri Lanka und Bangladesch kontinuierlich, da neben traditionellen lokalen Märkten auch Supermärkte an Bedeutung gewinnen. „Mit unserem neuen Werk in Indien werden wir Lebensmittelproduzenten ebenso wie Medizingüterhersteller dank regionaler Nähe und neuer Produktionskapazität noch besser mit state-of-the-art Verpackungstechnologie und reaktionsschnellem Service versorgen – von der Produktion, über Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung“, erklärte Christian Traumann.

MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG | www.multivac.com

Der Gründer und CEO der SVS-Vistek GmbH, Walter Denk, hat sich zum Jahresende 2023 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Führungsrolle des innovativen Kameraherstellers SVS-Vistek übernimmt Robert Franz, der bereits die Rolle des CEO für die deutschen 2D-Vision-Unternehmen innerhalb der TKH Group übernommen hat. Er wird die bestehende Zusammenarbeit der TKH 2D-Vision-Unternehmen, zu denen die branchenführenden Firmen Allied Vision, Chromasens, Euresys, NET und SVS-Vistek gehören, zum maximalen Kundennutzen weiter optimieren.

Mit der Bündelung der Verantwortlichkeiten für SVS-Vistek und die anderen deutschen 2D-Vision-Unternehmen der TKH Group unter der Leitung von Robert Franz soll die Zusammenarbeit der Firmen weiter intensiviert werden. Als essenzielle Bestandteile der TKH Vision kooperierten sie bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Bereichen unter gemeinsamen Dach. So wurden beispielsweise die Vertriebsaktivitäten unter der Leitung von Björn Krasemann (CSO) und die Aktivitäten des Marketing unter der Leitung von Johannes Zurin (Director Business Development & Marketing) für SVS-Vistek und Allied Vision zusammengeführt. „Wesentliches Ziel all dieser Maßnahmen ist es, die Präsenz beider Unternehmen bei Kunden und im Markt zu stärken und durch eine kontinuierliche Leistungssteigerung im Sinne unserer Kunden noch erfolgreicher zu agieren“, erklärt Robert Franz.

SVS-Vistek GmbH | www.svs-vistek.com

Der Machine-Vision-Experte senswork präsentiert sich ab sofort in neuem Design. Zum neuen Erscheinungsbild gehört neben dem Relaunch der Website auch die Weiterentwicklung des Logos. Das neue Corporate Design von senswork steht für ein Dynamik, Innovationsgeist und Professionalität. Hierfür setzt der Hersteller von Bildverarbeitungslösungen auf frische Farben. Im Logo setzt senswork auf ein cleanes, reduziertes Design. „Das neu gestaltete Logo ist klar und lässt sich in allen Kanälen gut darstellen. Diese Modernisierung stärkt unseren Wiedererkennungswert“, erläutert Roman Rieger, CEO von senswork. Im Zuge des neuen Corporate Design wurde auch die Website von senswork überarbeitet. Dank einer klaren Struktur, einer schlanken Navigation und einem Filter für die schnelle Suche nach schlüsselfertigen Bildverarbeitungslösungen bietet die Website eine verbesserte „Usability“.

Das neue Corporate Design ermöglicht zudem eine stärkere Einbindung von Bewegtbildern, um den Nutzern einen umfassenden Einblick in das Unternehmen zu gewähren. Eine moderne Bildsprache und anschauliche Texte runden den neuen Markenauftritt ab. Außerdem stehen kostenlose Downloads zur Verfügung, die einen tieferen Einstieg in die Technologien von senswork geben. In Kürze wird die Website einen Blog einführen, in dem aktuelle Themen und Herausforderungen der Branche behandelt werden.

senswork GmbH | www.senswork.com

Zwei ohnehin schon heim- und gartenkompostierbare HERMA Etiketten-Haftmaterialien haben jetzt zusätzlich noch den kritischen Regenwurmtest gemäß der australischen Norm AS 5810 gemeistert – eine beachtliche Leistung. Denn wenn es um die Heim- und Gartenkompostierung von Verpackungsmaterialien geht, ist diese Norm quasi der Goldstandard. Sie gilt aufgrund der strengen Anforderungen als höchster Umweltstandard für Verpackungen weltweit.

„Damit bietet HERMA derzeit wahrscheinlich die einzigen Haftmaterialien, die diese Norm erfüllen“, sagt Dr. Stefan Kissling, Entwicklungsleiter Klebstoffe und Spezialbeschichtungen bei HERMA Haftmaterial. Die Zertifizierung erfolgte durch das Institut DIN CERTCO, eine Tochtergesellschaft des TÜV Rheinland. Grundlage dafür ist der neue Haftkleber 62Q, den HERMA Anfang des Jahres eingeführt hat. Die Zertifizierung gilt in Verbindung mit den beiden Etikettenmaterialien HERMAextracoat (Sorte 242) und HERMAtherm Bio (Sorte 909). Mit dem Wurmtest nach der australischen Norm wird eine Bodentoxizität ausgeschlossen. Als „Tester“ zum Einsatz kommen dabei Kompostwürmer (lat. Eisenia fetida), eine der in Europa am weitesten verbreiteten Arten der Regenwürmer, und Weißwürmer (Enchytraeus albidus), die oftmals als Futtertiere verwendet werden. Gab es nach 14 Tagen einen Unterschied von mehr als 10 Prozent in der Morbidität oder dem mittleren Gewicht der überlebenden Würmer zwischen dem Probenkompost und dem Blindkompost, war dieses Kriterium nicht erfüllt.

HERMA GmbH | www.herma.de

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