Automatisierung, KI und Echtzeitdaten im medialen Fokus

Die Handelslogistik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen strategischer Neuorientierung und operativer Umsetzung. Aktuelle geopolitische Konflikte, volatile Transportmärkte und instabile Energiepreise machen globale Lieferketten dauerhaft störanfällig. Gleichzeitig verschärfen Omnichannel-Strukturen, steigende Serviceanforderungen, hohe Retourenquoten und neue Fulfillment-Konzepte den Wettbewerb. Mit dem „Trendreport – Handelslogistik 2026” analysiert das EHI den medialen Diskurs in führenden Fachmedien und leitet daraus Trendthemen der Branche sowie Handlungsempfehlungen für Händler ab. „Die Analyse zeigt eine Verschiebung im Fachdiskurs: Automatisierung, resiliente Lieferketten und flexible Netzwerkstrukturen gelten zunehmend als Grundlage einer leistungsfähigen Handelslogistik. Gleichzeitig gewinnen datenbasierte Steuerung und KI-gestützte Planung an Bedeutung, während das Thema Nachhaltigkeit weniger intensiv behandelt wird“, erklärt Dr. Tobias Röding, Logistik-Experte beim EHI und Autor der Studie.

Ein Ergebnis ist, dass Automatisierungen in Lagern sowie resiliente und möglichst anpassungsfähige Lieferketten keine Visionen mehr sind, sondern mittlerweile Grundelemente einer stabilen Wertschöpfung in der Handelslogistik darstellen. Ihr hoher Stellenwert spiegelt sich in der Breite und Tiefe des Fachdiskurses wider. Vor diesem Hintergrund erhielt das Thema Robotisierung im Jahr 2025 zusätzliche mediale Aufmerksamkeit, da die Fortschritte in diesem Bereich auf logistischer Ebene immer sichtbarer werden.

EHI Retail Institute e. V.

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